Bei hochsommerlichem Wetter machten wir, der Lateinkurs des 11. Jahrgangs, uns vergangenen Donnerstag auf den Weg nach Hannover. Nach einem kurzen Spaziergang durch die Innenstadt erreichten wir das Neue Rathaus. In der klimatisierten Eingangshalle konnten wir kurz verschnaufen, während wir uns die dort ausgestellten Modelle zur Stadtentwicklung Hannovers ansahen. Da das Neue Rathaus besonders für seinen einzigartigen Schrägaufzug bekannt ist, fuhren wir mit diesem auf die Kuppel des Gebäudes. Etwa 100 Meter über Hannover war die Aussicht auf die Stadt und den Maschteich wirklich beeindruckend.
Etwas später machten wir uns auf den Weg ins August-Kestner-Museum – unserem eigentlichen Ziel der Exkursion -, welches sich praktischerweise direkt neben dem Rathaus befindet. Dort besuchten wir die Ausstellung mit dem thematischen Fokus „Transkulturalität: Rom und die anderen“. Kulturelle Vermischung von Traditionen, Essgewohnheiten oder Kleidung ist tatsächlich gar nicht so modern und aktuell, wie man zunächst meinen würde. Durch die Expansion des Römischen Reiches trafen an vielen Stellen ganz unterschiedliche Menschen mit verschiedenen Kulturen aufeinander. Alles dies und vieles mehr konnte uns eine sehr nette Museumsangestellte erzählen, die uns durch die Ausstellung führte.
Unser Museumsaufenthalt endete mit einem Epigraphik-Workshop. Aufgabe war es, eine lateinische Nachricht, die auf einen mehrere Tausend Jahre alten Grabstein gemeißelt worden war, zu entschlüsseln. Mit etwas Knobeln gelang uns dies tatsächlich ziemlich gut. Gegen 14:15 Uhr endete unsere Exkursion und wir konnten entweder selbstständig den Tag in Hannover verbringen oder zurück nach Bückeburg fahren.
Es war ein sehr schöner Tag und wir hatten viel Spaß.








Charlotte Schiller (11.4)