In den vergangenen Tagen waren aus vielen Ecken des Schulgebäudes immer wieder Töne und Melodien zu hören. Am vergangenen Mittwoch war es schließlich so weit: Die Musikensembles des Adolfinum präsentierten ihre Lieblingsstücke aus dem zurückliegenden Schuljahr.
Den Auftakt machten die jüngsten Musikerinnen und Musiker: Die Musikklasse 5.1 unter der Leitung von O. Dziemba. Es folgte die Musikklasse 6.1, die unter der Leitung von T. Kästner ihren letzten gemeinsamen Auftritt in dieser Besetzung absolvierte. Nach diesem eher popmusikalischen Einstieg sorgte das sechsköpfige Kammerorchester unter der Leitung von I. Seidl für ruhigere Töne. Beim „Walzer Nr. 2“ erhielt das Ensemble zudem Unterstützung von Herrn Fabian an der Violine. Anschließend gestaltete der Vorchor mit viel Energie den Abschluss des ersten Konzertteils. Zu den vorgetragenen Stücken gehörte auch „Mehr davon“ von Lotte – ein Titel, der sich später als passendes Motto für den gesamten Abend erweisen sollte.
Nach der Pause führte der Chor das Publikum mit ruhigeren Klängen und einer starken Botschaft zurück in die Konzertatmosphäre. Auf dem Programm stand unter anderem „Labour“ von Paloma. Danach präsentierte die AG Blasinstrumente ihre Fortschritte, bevor die Bigband mit einem mitreißenden Auftritt den musikalischen Schlusspunkt setzte.
Doch nicht nur die Musik stand an diesem Abend im Mittelpunkt – auch Abschiede prägten das Konzert. Die Fachschaft Musik verabschiedete sich von V. Stapelberg. Zudem bedankte sich O. Dziemba bei den Abiturientinnen und Abiturienten Finja K., Lina-Sophie R. und Justus K. für ihre langjährige Unterstützung und ihr Engagement bei der „Erziehung des jungen Gemüses“ in der Bigband. Die drei verabschiedeten sich ihrerseits mit herzlichen Worten und großem Dank für die gemeinsame Zeit.
Auch für Timon S. endet mit dem bestandenen Abitur ein wichtiger Abschnitt. Als ehemaliger Schulsprecher, Leiter der Technik-AG und Pianist bei zahlreichen Schulveranstaltungen hat er das Schulleben in besonderer Weise mitgeprägt. Deshalb sagen wir nicht „Leb wohl“, sondern: „Auf Wiedersehen“.
Zum Abschluss bedankte sich Frau Kastning bei allen Beteiligten für den gelungenen Konzertabend. Ihre Worte fassten die Stimmung des Publikums treffend zusammen: „Was wäre das Adolfinum ohne die Musik? Mehr davon.“














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