Singen für Gerechtigkeit

Gemeinsames Musizieren und die Beziehung zwischen Musik und Gerechtigkeit kennenlernen, das sind die Erwartungen der Schülerinnen und Schüler an das Projekt „Singen für Gerechtigkeit“. Als Einstieg dazu wird der Song „Sing human rights“ gewählt. Hierbei handelt es sich um eine Vertonung der Menschenrechte, die so das Thema Gerechtigkeit gekonnt mit Musik in Verbindung bringt. Die Idee dazu, die Menschenrechte zu vertonen, stammt von Axel Christian Schullz, laut dem man einen gesungenen Text viel besser im Gedächtnis behalte, als gesprochene Worte.

Um die globale Tragweite und Notwendigkeit für Gerechtigkeit zu sorgen noch deutlicher herauszuheben, kam die Idee auf, das Lied, beziehungsweise den Artikel 1, neben Deutsch auch auf Englisch und Französisch zu singen.

Musikalisch werden die Sänger von zwei Violinen, einem Keyboard, einem Flügel, einer Posaune und Klanghölzern unterstützt. Für einen modernen Beat sorgt ein Cajón, ein Perkussionsinstrument aus Süd- und Mittelamerika.

Nach einzelnen Durchlaufproben von Sängern und Instrumenten wurden die Stimmen zum ersten Mal zusammengebracht. Ja, zugegeben besteht noch Luft nach oben, aber für eine erste Probe nach dem allerersten Zusammentreffen der verschiedenen Musiker ist bereits ein sehr beeindruckender und einprägsamer Höreindruck entstanden.

Mit viel Motivation und Spaß sind alle dabei, was nicht zuletzt auch an der Projektleiterin Frau Seidl liegt, die in der Schule eher als Mathelehrerin bekannt ist, sich privat aber auch sehr musikalisch engagiert und deshalb mit viel Herzblut dabei ist.

Am Ende kann man sich sicher auf weitere tolle Songs von dieser Projektgruppe freuen.

Marleen Grothe

 

Quellen:

Cajón – Wikipedia

Sing Human Rights - gesungene Menschenrechte (sing-human-rights.org)