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Har mar du?- Schweden kennenlernen
„Hej!“ Das bedeutet Hallo auf Schwedisch. Als wir den Raum betraten, wurden wir herzlich begrüßt. Die Schüler und Schülerinnen lernen mit und durch Frau Winther etwas über Schweden. Landschaft, Literatur, Musik, Architektur, Küche, Feste sowie Bräuche und Mode stehen auf dem Stundenplan. Die Schüler haben sichtlich viel Spaß! Viele haben das Projekt gewählt, um Schweden näher kennenzulernen. Auf Schwedisch basteln? Das wird wohl eher nicht beigebracht, aber trotzdem wurde während unserer Anwesenheit in der Kartonwelt fleißig mit Schere und Kleber ,,gewerkelt´´.
Zoé und Käthe
Tortilla, Stierkampf und „knackige“ Latinos?!
Welche Klischees und Vorurteile über Spanien herrschen vor? Sehr viele. Deshalb haben Frau Hundrieser und Frau Sohnemann ein Projekt gestartet, welches diese Klischees aufdecken soll. Außerdem wird an unserer Schule seit 6 Jahren Spanisch als Unterrichtsfach angeboten, da wäre es doch „ein wenig“ arm, wenn wir diesen Vorurteilen Glauben schenken würden. Zu diesem Zweck wurde ein ausführlich strukturierter Fragebogen zusammen in der Gruppe erstellt. Nervennahrung inklusive. Süßes und ein zu diesem Zweck extra angefertigte Tortilla (und ja, Tortilla ist Spaniens Nationalgericht) sorgen für eine spaßige, lockere Arbeitsatmosphäre. Die spanische Tortilla ist nicht zu verwechseln mit dem gleichnamigen mexikanischen Brotfladen. Und wieder ein Klischee aufgedeckt. Aufklärung seitens PROWOnline ist bestimmt erwünscht. Denke ich mal. Der angefertigte Fragebogen wurde vervielfältigt und es wurde eine recht umfangreiche Umfrage durchgeführt, durch welche verschiedene Altersgruppen als Zielpersonen abgefragt wurden. Natürlich musste erst die Frage geklärt werden, was überhaupt ein Klischee ist. Aus diesem Thema resultierte eine angeregte Diskussion. Überwiegend lässt sich sagen, dass Vorurteile über Spanien sehr vorherrschen, was auch die Interviews mit den Leuten deutlich machen. Auch wurden Arbeitsblätter verteilt, das übliche Krimskrams, wenn man recherchiert… Doch es sei sehr „lustig“, Neues über Spanien zu erfahren, so ein Projektteilnehmer. Das Interesse an der Aufklärung der Projektteilnehmer scheint sehr ausgeprägt zu sein, das erleichtert wohl die Analyse der Fragebogen und das Ausarbeiten der Informationen zur Wirtschaftslage. Aber diese Projekt bietet nicht nur stumpfes Recherchieren, sondern auch ein Theaterspiel oder einen Film. Dies wird noch abgestimmt.
Das Projekt und dessen Themenwahl ist halt, wie der „typische“ Spanier, frei und spontan. Wir wünschen noch viel Spaß bei der Aufklärung (und Glück, welches höchstwahrscheinlich nicht gebraucht wird - zumindest bei der EM)!
Thai
Kriegsberichterstattung: Erzfeind Nr.1 Stress!!!
Unser Kampf gegen den Stress fängt schon mit einem entspannten, vielversprechenden Walk zur Turnhalle an. Zuversicht ist in den Gesichtern der Projektteilnehmer zu erkennen, diesem Teufel, der häufig in der Schule anzutreffen ist, entgegenzuwirken. Dort angekommen erwarteten uns schon die Kriegsherren Frau Ruschke und Herr Detert, um uns in die Schlacht zu führen. Doch erst sollen alle in die Formation gerufen werden. Yogamatten werden ausgerollt und alle legen sich mit einer kuscheligen Decke hin und entspannen sich erstmal.
Nicht gerade die Schlacht, die wir erwartet hatten, doch wer hätte gedacht, dass der Kampf gegen den Stress metaphorisch gemeint war?! Lässige Kleidung statt Kriegsmontur, Yogamatte und Kuscheldecke statt Waffenset. Auch die extrem lockere Atmosphäre ist nicht gerade ein Indiz größter Anstrengung. Jedoch trügt der Schein. Frau Ruschke gibt strikte Anweisungen, bestimmte Körperpartien anzuspannen und zu entspannen.. Selbst vielseitige interessante Atemübungen wurden ausprobiert: Das volle Programm mitsamt Garantie der vollständigen Körperreinigung. Stille. Die Atmung aller Teilnehmer gleicht sich langsam mit dem Herunterzählen Frau Ruschkes an. Zugegeben, es erinnert wirklich an eine Vorbereitung auf einen Kampf, doch anstatt Blut und Schmerz vollständige Ruhe und Zufriedenheit. Auch gibt es Unterweisungen, keine Waffenunterweisung, sondern einen Exkurs in Sachen Chakren. Die richtige Haltung wird groß geschrieben, denn sie ist wichtig für den problemlosen Chakrafluss. Am Ende aller Übungen wird kräftig durchgeschüttelt, um die Muskeln zu entspannen.
PROWOnline wünscht weiterhin noch viel Erfolg im Kampf gegen den Stress!
Thai
Tai Chi – bis zur Pekingform
Heute waren wir bei Herrn Welker und seiner Tai Chi Gruppe. Wir trafen sie draußen, beim Einüben zweier Figuren, namens „Einem Pferd die Mähne teilen“ und „Der weiße Kranich breitet die Flügel aus“. In einem Interview fanden wir heraus, dass Tai Chi eine alte Kampfkunst der Chinesen war, im Laufe der Jahre allerdings nicht mehr zum Kämpfen genutzt wurde, so ist Tai Chi heute nur noch eine Meditation zur eigenen Konzentration. Bisher hat die Gruppe Fotos und Filme von China und den speziellen Tai Chi Bewegungen gesehen und sogar schon die ersten zwei Übungen einstudiert, die auf dem Bild zu sehen sind.
Das Wochenziel ist, die Pekingform mit 24 unterschiedlichen Bildern einzustudieren, mit bis zu drei neuen Figuren am Tag. Die Kosten des Projektes sind sehr gering, denn die 5 Euro für das Material sind wahrlich nicht zu viel.
So wünschen wir den Akteuren noch viel Spaß beim Tai Chi.
Melina und Jana
Scheinwerfer an für das Schwarze Theater -
oder auch nicht?
Heute haben wir das schwarze Theater besucht. Dort trafen wir Sabile, Bleona, Sophie und Lena beim Tanzen. Beklebt mit weißen Papierkreisen übten sie unter der Leitung von Frau Tischler ihr Stück ein, damit es am Ende der Woche perfekt sitzt. Bisher hat die gesamte Projektgruppe des schwarzen Theaters ihre Outfits vorbereitet. Jetzt studiert jede Gruppe ihre eigene Performance ein.Wir wurden in den Übungsraum geführt und konnten schon mal sehen, wie das Ganze dann im Dunkeln zu betrachten ist, wenn das Schwarzlicht auf die weißen Punkte strahlt und nur diese zu sehen sind.
Danach führten wir noch kurz ein Interview mit den Vieren. Wir fragten sie, warum sie genau dieses Projekt gewählt hätten, es habe immerhin verschiedene Angebote zum Thema „Theater“ gegeben. Darauf antworteten sie uns: „Das stimmt, aber in diesem Projekt ging es speziell um Darstellendes Spiel und Tanzen. Außerdem macht das Ganze im Dunkeln viel mehr Spaß.“ Also: Licht AUS für das schwarze Theater!
Jana und Melina
Tierisch starke Übungen – im wahrsten Sinne des Wortes!
Bewegung, Spiel, Entspannung, das ist das Motto der 19 Schüler. Geleitet wird die Gruppe von Frau Bergmann-Thiel und Frau Böning-Spohr. Sie machen mit den 19 Schülern Entspannungsübungen, lustige Spiele, Kung Fu und Tierübungen wie z.B. „Der Bär“, „Die Schildkröte“ oder „Die Eule“ und noch viele mehr. Eines der Spiele bestand darin, sich gegenseitig in Papier einzuwickeln – den ganzen Körper. Nachdem alle wieder ausgewickelt waren, bekamen alle einmal den ,,Erzählstein´´ und jeder sagte, wie er es fand. Sie waren begeistert von den Spielen, Übungen und dem kostenlosen Tee.
Lena, Annika und Lea
Vom Träumen zur Musik
Vom Träumen zur Musik…..das passiert in der Projektgruppe von Herr Pfeiffer und Herrn Kästner. Junge Nachwuchstalente beschäftigen sich damit, Lieder mit Vocal, also Gesang, und Instrumentalstimmen zu covern. Der Musikraum 112 wurde deshalb in 2 Aufnahmekammern und den restlichen Proberaum unterteilt. Zur Aufnahme der selbst auszusuchenden Stücke wird natürlich auch volles Equipment benötigt, Einzel- und Gesamtaufnahmen müssen getätigt und am Ende zusammengefügt werden. Das musikalische Equipment besteht aus Instrumenten, welche entweder von den Teilnehmern selbst mitgebracht wurden oder schon vorhanden waren. Ob elektronisch oder traditionell, alle Akteure wurden mit Instrumenten belegt. Vom E-Schlagzeug bis zum Glockenspiel, alles ist vorhanden und kann nach Lust und Laune zum Recorden genutzt werden. Die Arbeit in Gruppen breitet allen Teilnehmern großen Spaß und das merkt man sogar direkt, wenn man in den Raum kommt. Von überall her tönen sanfte Gitarrenklänge oder harte Bassgeräusche. Gesang hallt aus der einen Ecke und das Klavier gibt die Melodie an. Musiklehrer und Hobbyrecorder…..mit dieser Mischung wird das Aufnehmen über Mischpult etc. ein voller Erfolg. In den Aufnahmeräumen stehen überall Mikrofonständer herum und die Gefahr, über Kabel zu stolpern. liegt bei 100%! Die Aufnahmeprogramme wurden vorher ausgewählt und auf die Laptops gespielt. Neben der Liebe zur Musik ist natürlich auch der Spaß ein wichtiger Indikator für den Erfolg in der Gruppe. Auch während der Aufnahmen ist deutlich der Spaß an der Sache zu merken. Hier wird gelacht, da wird Blödsinn gemacht, genau wie im Unterricht….nur dass es da eigentlich nicht erlaubt ist und es trotzdem alle machen.
Auch wir von PROWOnline wurden eingebunden und haben erst mal gleich mit Herr Kästner ,,Wovon sollen wir träumen´´ (Frida Gold) als Traumperformance dargeboten. „99 Luftballons“ und „We are young“ als Einzelperformance……naja die Blicke der anderen haben wir auf jeden Fall auf uns gezogen….ob im guten oder schlechten Sinne, ist uns relativ egal. ….noch viel Spaß bis zum Ende der Woche und viel Glück mit der fertigzustellenden Tonaufnahme!
Lea W., Anthea und Franziska
Rettungsdecken zum Fliegen
In dem Projekt ,,Schwimmen in der Luft´´ bauen 22 Schüler aus Rettungsdecken eine Art Heißluftballon. Der Heißluftballon wird durch einen Föhn angetrieben. Mit dem Föhn pusten sie heiße Luft in den Luftballon, und da die Rettungsdecken oben isoliert sind, bleibt die heiße Luft in dem Luftballon und er steigt in die Lüfte. Doch sobald ein Loch in dem Luftballon ist, kann er nicht mehr fliegen. Für den Bau des Heißtluftballons benötigen die Luftfahrtechniker Tesafilm, Rettungsdecken, Draht und Stifte zum Vorzeichnen der Form. Die Heißtluftballons können eine beliebige Form und Größe haben. Jeder Heißluftballon fliegt unterschiedlich hoch, im Durchschnitt drei bis fünf Meter.
Um einen Ballon zu bauen, benötigen die Schüler/innen mindestens zwei Tage. Das ganze Projekt wird von Herr Fabian geleitet.
Annika, Lena und Lea
Das fliegende Klassenzimmer – Abheben ist nicht drin …
Ein Projekt namens „Fliegendes Klassenzimmer“, das klingt erstmal nach Erich Kästner, nach Buch, Film oder Theater. Doch hinter dem Namen steckt viel mehr als nur schnödes Schauspiel in dunklem Licht. Denn als Herr Fabian rief, wir sollen runter in den Pausenhof kommen zu dem Projekt von Frau Bähre und Frau Dammeier, da begann das „Schauspiel“. Erste Einweisungen, Höhen-, Quer- und Seitenruder, schnell erklärt. Fahrwerk läuft, schnell noch tanken, dann geht’s los. Die Maschine startet, die Servos surren. Stille - die Meute ist ungeduldig, doch dann geht’s los. Und wie! Die Turbine heult so laut wie ein echter, startender Jet. Begeisterung geht durch die Runde! Neben dem Jet stehen ist nicht: zu groß die Gefahr, falls es die Turbine zerschlägt. Wer hinter dem Jet steht, läuft Gefahr, die Beinhaare zu verlieren und seine Familie mit einer Kerosinwolke im Gewand zu begrüßen. Deshalb bleibt einem nur die Wahl zwischen gutem Abstand, vor dem Jet Platz zu nehmen oder als Freiwilliger dem Jet hautnah die Stirn zu bieten und ihn vom Abflug zu hindern, indem man ihn mit ordentlich Gegenschub an der Nase packt. Endlich eine Pause! Der ohrenbetäubende Lärm nimmt ein Ende - aber nur für kurze Zeit, denn der Jet dreht nach einer kurzen Fragerunde wieder hoch und setzt zu einer kurzen Rundfahrt auf dem Schulhof an. Danach ist Schluss. Ruhe. Als kleines Souvenir bleibt ein leises Summen in den Ohren sowie ein vermindertes Hörvermögen.
Christian
Papierwerkstatt - Handwerkskunst einmal anders
Ein brennender Dunst zog uns in die Nase, wir folgten der Spur unauffällig. Wir kamen in die untere Ebene und die Spur wurde intensiver. Wir gingen zu 006 – dort trafen wir Frau Thürnau an, die uns bestätigte, dass wir richtig seien. Eine Werkstatt, in der der Boden mit Zeitung ausgelegt war, ein grooviger Beat empfing unsere Ohren, die Kaffemaschine dampfte, der Kaffee war fertig. Eine entspannte Atmosphäre herrschte in dem kleinen Kreis, Wohlbefinden fand sich wieder. Fleißige Schülerinnen und Schüler träufelten, spritzten, tupften und strichen verschiedene Farben auf die Kleisterbasis, die zum Auftragen der Farbe aufs Papier diente. Einige fertige Werke durften wir schon bestaunen, bei anderen durften wir bei der Herstellung zusehen. Aus den fertigen Werken werden später Mappen hergestellt, T-Shirts sollen villeicht noch folgen. Der Eindruck ist positiv, die Schüler entspannt, da sie gerne kreativ arbeiten.
Thai, Christian
Jetzt steht Reiten auf dem Stundenplan
Für zehn Mädchen stand diese Woche Reiten auf dem Stundenplan. Da die Pferde nicht ins Klassenzimmer passten, fand dieses Projekt auf dem Reiterhof der Familie Kögel / Wilharm-Lohmann in Kleinenbremen statt. Unter fachkundiger Leitung von Frau Mietzner und Frau Schücke wurden am ersten Projekttag erst einmal theoretische Grundlagen zum Umgang und zur Pflege des Pferdes geleert. Carolin Stockkamp stand den Beiden dabei tatkräftig zur Seite. Zwei Ponys und ein Kleinpferd waren die Stars der Mädchen. Als wir von PROWOnline auf dem Hof ankamen, wurde grad das Führen am Zügel durch einen Parcours eingeübt. Während die eine Hälfte der Gruppe auf einem Nebenplatz frühstückten und nebenbei Trockenübungen zum Voltgieren auf Holzpferd „Troja“ absolvierten, waren die anderen damit beschäftigt, die Ponys zu putzen und aufzutrensen.
Aber auch eher unbeliebte Aufgaben, die für den Besitzer neben dem Reitspaß anfallen, blieben den Mädchen nicht erspart. So konnten wir auch das Ausmisten, Hufauskratzen und Fegen beobachten. Trotzdem sah man ihnen die Freude an der Arbeit an. Auf die Nachfrage hin, ob das den Spaß am Projekt mindern würde, bekamen wir Antworten zu hören, wie „Das gehört doch dazu“ oder „Mit einer Freundin zusammen macht auch das Spaß“.
Natürlich haben wir auch Frau Mietzner gefragt, ob sie hier ein eigenes Pferd habe. Dies bejahte Sie und bot uns sogar freundlich an, es in seiner Box zu besuchen.
Nach getaner Arbeit ging es dann für die Mädchen das erste Mal in dieser Woche auf den Rücken des Kleinpferdes. Carolin machte es den Kindern einmal vor (sie trabte und galoppierte sogar), bevor Frau Schücke die lang ersehnte Frage: „Wer will anfangen?“ aussprach. Die Begeisterung war groß, als dann endlich die vorher auf „Troja“ trocken geübten Figuren auf dem Pferd praktiziert werden durften. Die Mädchen merkten selber, dass das gar nicht so einfach auf einem echten Pferd ist, wie einige zuvor gedacht hatten.
Abschließend können wir von PROWOnline sagen, dass wir schöne 1 ½ Stunden auf dem Hof mit der Gruppe verbracht haben. Während der gesamten Dauer unseres Aufenthalts konnte man die Freude und die Begeisterung der Mädchen deutlich spüren. Sicherlich wird die ein oder andere Teilnehmerin nach der Projektwoche die Eltern um Reitunterricht im Verein bitten. Viele wären bestimmt auch erfreut, wenn sie Reitunterricht auf dem normalen Schulstundenplan wiederfinden würden.
Eleanor, Sofia, Malin