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Neue Gesichter - alte Bekannte am Adolfinum
Veränderungen im Kollegium zum Schuljahresbeginn
Zwei Jahre lang war Jürgen Welker an der Deutschen Botschaftsschule in Peking tätig, nun ist der Kunstlehrer (Beifach Biologie) zurückgekehrt an das Adolfinum. Natürlich hat er auch seine Tätigkeit als Beratungslehrer wieder aufgenommen. Der Container mit Stäbchen und Stilmöbeln ist noch unterwegs von Shanghai nach Hamburg, da warten wir auch noch ein wenig mit der Rückschau auf die Erfahrungen im Reich der Mitte. Für eine erste Stellungnahme reichte die Zeit zwischen zwei Doppelstunden: „Ich bin schon wieder mittendrin - fast so, als wäre ich gar nicht weg gewesen!“
Lutz Gräber kennen auch schon viele am Adolfinum. Im Kollegium ist er ein Neuer, im Umfeld der Schule ein Altbekannter, war er doch lange Zeit in Bad Eilsen als Pastor tätig und besonders aktiv im Bereich der Jugendarbeit. Nun stehen nicht mehr Trauungen, Sonntagspredigten, Taufen und Trauerfeiern auf dem Wochenplan, nun wird Religion unterrichtet, 14 Schulstunden die Woche. Mit Blick auf seinen Vorgänger Jan-Peter Hoth, der in den Schoß der Amtskirche zurückkehrte, sagt Gräber noch recht respektvoll: „Ich weiß, welcher Maßstab an meine Arbeit angelegt wird. Aber ich will mein Bestes geben.“
Olaf Mengeling, der Dritte im Bunde, verstärkt nun die Runde der Musikpädagogen. Zur Begrüßung erinnerte Fachobfrau Agnes Bergmann-Thiel daran, dass Mengeling einst an der Seite der unvergessenen Insa Dreismann bei modernen Musicalproduktionen technische Hilfe leistete. Mengeling, der als Zweitfach Biologie studiert hat und ein paar Jahre am WBG in Stadthagen wirkte, wird u. a. die Leitung der Big Band übernehmen. Da es zu einem Interview noch nicht reichte, lassen wir Frau Bergmann sprechen: „Ein Trompeter aus Leidenschaft!“
Endlich ist es auch gelungen, Spanisch als Ausbildungsfach an der Schule zu etablieren. Wo wüsste man besser, was Personalknappheit heißt, als in dieser Fachschaft! Studienreferendarin Jana Sohnemann konnte schon am zweiten Tag ihrer sicher sehr erfahrungsreichen Ausbildungszeit loslegen mit einer Gruppe des 10. Jahrganges. Als zweites Fach hat sie evangelische Religion, auf dem Arbeitsmarkt bieten sich also sicherlich nach abgeschlossener Ausbildung beste Chancen – Adolfinum inbegriffen.
Wie furios so ein Schuljahr anfängt, mag man daran erkennen, dass es noch nicht möglich war, das ganze Kleeblatt zum Fototermin zusammenzuführen.
Volkmar Heuer-Strathmann; Öffentlichkeitsarbeit