Nachhaltiges Basteln mit Naturmaterialien

 

Korken, Blätter, Steine, Blumen, Rinde, Moos und Muscheln. Was kann man damit alles machen? Die Kinder aus der 5. und 6. Klasse des Projekts „Nachhaltiges Basteln mit Naturmaterialien“ von Frau Feldmann und Frau Wittig- Steuber sind sich einig. Alles wunderbare Dinge zum Basteln einer Unterwasserwelt, um ein Statement für einen gerechteren und nachhaltigeren Umgang mit den Meeren zu setzen.

Nach dem Sammeln der Materialien wird damit auch mit Eifer begonnen. Wie im Bienenstock geht es zu, wenn die Kinder Korken zusammenkleben, Bänder knüpfen und Holz mit Blumen verzieren. Geplant ist eine richtige Unterwasserstadt wie Atlantis und so entstehen aus den Naturmaterialien auch Häuser, die wirken, als wären sie von selbst auf dem Grund des Meeres gewachsen. Sie sehen aus, als würden sie von kleinen Wassermenschen oder Kobolden bewohnt und erinnern daran, wie viel Unerforschtes und Schützenswertes es in den Tiefen der Ozeane noch gibt.

Mitten im Raum steht ein riesiges, leeres Aquarium. Dort sollen am Ende alle Häuser und anderen Basteleien zusammengefügt und die Stadt vervollständigt werden. Leider kann es nicht mit Wasser befüllt werden, da sonst das ganze Holz aufgeweicht würde und die Stadt kaputt geht, wie Frau Feldmann berichtet. Doch die Kinder und alle, die es sehen, wissen ja, was es sein soll. Eine Unterwasserstadt, die zu mehr Achtung vor den Meeren aufruft, wie auch ein Plakat der Kinder angeben wird.


Marleen Grothe & Clara Kaiser