Galileo Galilei und der Blick ins Weltall

 

Sind wir alleine im Weltraum? Wie weit ist die Sonne entfernt? Wie groß ist unsere Galaxie? Alles Fragen, mit denen sich die Kinder aus der 5. Klasse und vier 6. Klässler:innen im Projekt „Galileo Galilei und der Blick ins Weltall“ in dieser Woche beschäftigen. Neben der Theorie, die sich sehr am Leben und Arbeiten des ersten modernen Astronomen Galileo Galilei orientiert, darf die Praxis nicht fehlen.

So haben die Kinder heute das berühmte Galileo- Teleskop in klein nachgebaut und versuchen dann dadurch etwas zu entdecken. Dieses Teleskop hatte sich der Wissenschaftler bei niederländischen Seeleuten abgeschaut, die damit die Meere beobachteten. Er entwickelte es weiter und richtete es statt in die Ferne in den Himmel, wie Projektleiter Herr Herde erzählt (2. Leitung: Frau Maiwald).

Und was hat der Herr Galilei mit Gerechtigkeit zu tun? Nun, da er der erste war, der erkannte, dass die Erde um die Sonne kreist und nicht der Mittelpunkt des Weltalls ist, war er bei der herrschenden Klasse seiner Zeit , nämlich bei der Kirche, eher weniger beliebt und musste seine Erkenntnisse widerrufen. Erst vor 20 Jahren räumte die Kirche ihren Fehler ein und ihm widerfuhr Gerechtigkeit. Auch mit diesem schwierigen Aspekt setzen sich die Kinder des Projekts auseinander.

Den krönenden Abschluss stellt morgen ein relativ großes, selbstgemachtes Modell des Sonnensystems auf der Liebesallee dar, doch selbst das wird, angesichts der wahren Größe der Milchstraße eigentlich ziemlich winzig sein.

 

Marleen Grothe & Clara Kaiser