Exkursion ins Heinz Nixdorf Museumsforum

Rechenmaschine, Computer, KI. Schlagwörter, die den 11. und 12. Klassen bei der Exkursion ins Heinz Nixdorf Museumsforum begegnet sind. Nachdem es mit fünf Reisebussen nach Paderborn ging, machten alle Klassen und Tutorgruppen nacheinander eine etwa einstündige Führung durch die Ausstellung.

Diese begann nicht etwa erst mit dem ersten Computer, wie man hätte vermuten können, sondern bereits weitaus früher, in der Entstehungszeit der ersten Schrift. Doch fast noch wichtiger für die Wegbereitung der Computer seien die verschiedenen, historischen Rechenhilfen, wie Hölzer, in die Kerben eingeritzt wurden und später auch der Abakus.

Erst kurz nach dem Mittelalter, im 16. Jahrhundert, begegneten uns die ersten Maschinen, die im Museum auch zu bestaunen waren. Die Druckerpresse von Johannes Gutenberg, ein Lochkartenautomat eines amerikanischen Beamten und auch die erste Rechenmaschine, die ihren Titel ihrer Fähigkeit, automatisch einen Zehnerübertrag zu leisten, verdankte.

Der erste Computer schließlich, der ENIAC, entstand 1942 in Amerika. Er war so groß wie ein Raum und konnte Wetterdaten auswerten. Nun wurde uns der Namensgeber des Museums vorgestellt. Heinz Nixdorf war ein deutscher Unternehmer, der etwas kleinere Rechenmaschinen, wie zum Beispiel Kassenautomaten, für andere Unternehmen herstellte und damit sehr erfolgreich war.

Die Idee von Steve Jobs (Firmengründer von Apple) jedoch, Personal Computers (PCs) für den privaten Gebrauch in Europa zu vertreiben, lehnte er als unnötig ab. So was setze sich doch nie durch. Doch wie man im weiteren Verlauf eindrücklich durch die immer modernen aussehenden Computer und später auch Roboter und KIs sehen konnte, behielt er damit kein Recht.

Das Highlight schließlich war eine etwas gruselig aussehende Roboterdame, die wie ein Mensch gestaltet war und uns von Zeit zu Zeit mit einer wächsernen Hand zuwinkte, zwinkerte und den Mund bewegte. Sie war auf Standby, konnte also eigentlich wahrnehmen, reden und reagieren.

Danach hatten wir alle noch Zeit, uns die Ausstellung oder die Kinderwelt oben in Ruhe alleine anzusehen, Mario Kart zu spielen oder im Museumscafé etwas zu essen.

 


 Clara Kaiser